Cask Upcycling: Fassdauben-Untersetzer
Das Holz ehemaliger Reifefässer hat für Whiskyfans einen speziellen Charme. Technisch ist es außerdem von sehr guter Qualität. Küfereien benötigen im wahrsten Sinne des Wortes astreines Holz, um stabile und dichte Fässer binden zu können.
Wenn die Fässer in der Whiskyproduktion ausgedient haben, findet ein Teil davon weitere Verwendung, etwa als Möbelstück oder Zierelement. Eine Zierde sind die aus Whiskyfassholz gefertigten Schmuckstücke und Accessoires von Casklusive.
Hinter Casklusive steht Torsten Markscheffel, der alle Stücke selbst herstellt. Die Produkte seiner Marke bestehen hauptsächlich aus Holz, das er harmonisch mit anderen Materialien kombiniert: Fassungen und Anhängeösen aus Edelmetall, Kantenschutz aus Aluminium oder glasklare, abwischbare Kunstharzoberflächen kontrastieren die rustikale Optik des primären Werkstoffes.
Edition Highland Herold
Torsten fertigte auch die Untersetzer Edition Highland Herold. Diese bestehen jeweils aus mehreren Daubenstücken, die durch klares Kunstharz fest miteinander verbunden sind. Die Auflage hat 40 Exemplare mit unserem Logo auf der Front und Nummerierung auf der Rückseite. Ein Laphroaig Quarter Cask war die Holzquelle für diese Kleinserie.
Making of a Coaster
Das ganze Fass No. 0000067. Das Etikett ist noch auf den Deckel getackert.
Das ganze Fass No. 0000067. Das Etikett ist noch auf den Deckel getackert.
Nachdem Torsten die Fassreifen entfernt hat, zerfällt das Quarter Cask in seine Bestandteile.
Nachdem Torsten die Fassreifen entfernt hat, zerfällt das Quarter Cask in seine Bestandteile.
Die auf Länge geschnittenen Daubenstücke stehen senkrecht in einer Silikonform, das Kunstharz umschließt sie vollständig. Die Luft in den Zwischenräumen steigt als kleine Bläschen an die Oberfläche. Eine der Herausforderungen beim Gießen dieses Werkstoffes ist es, möglichst wenig Luft einzuschließen, sodass alle Bläschen entweichen können, bevor das Harz aushärtet.
Die auf Länge geschnittenen Daubenstücke stehen senkrecht in einer Silikonform, das Kunstharz umschließt sie vollständig. Die Luft in den Zwischenräumen steigt als kleine Bläschen an die Oberfläche. Eine der Herausforderungen beim Gießen dieses Werkstoffes ist es, möglichst wenig Luft einzuschließen, sodass alle Bläschen entweichen können, bevor das Harz aushärtet.
Der blasenfrei eingegossene Daubenblock wird im nächsten Schritt mit einer Kreissäge in dünne Bretter geschnitten.
Der blasenfrei eingegossene Daubenblock wird im nächsten Schritt mit einer Kreissäge in dünne Bretter geschnitten.
Nachdem der Daubenblock zerschnitten wurde (nicht abgebildet), glättet eine Oberfräse die Oberfläche der Rohlinge (im Bild zu sehen).
Nachdem der Daubenblock zerschnitten wurde (nicht abgebildet), glättet eine Oberfräse die Oberfläche der Rohlinge (im Bild zu sehen).
Mit einem Laser gravierte Torsten unser Kreislogo auf die Oberseite. Mit einem weichen Lappen reibt er die Oberfläche anschließend mit Holzbutter ein. Das seidige, leicht ölige, lebensmittelechte Finish macht die Farbe etwas satter und hilft dabei, das Holz vor Feuchtigkeit zu schützen. Im Bild sind die Untersetzer links schon gebuttert, die sechs Stück rechts noch nicht.
Jeder Untersetzer erhält auf der Unterseite vier Filzfüßchen, um wackelfrei zu liegen und nichts zu zerkratzen. Abschließend werden die Infos zur Holzquelle und die individuelle Coaster-Nummer eingraviert.
Mit einem Laser gravierte Torsten unser Kreislogo auf die Oberseite. Mit einem weichen Lappen reibt er die Oberfläche anschließend mit Holzbutter ein. Das seidige, leicht ölige, lebensmittelechte Finish macht die Farbe etwas satter und hilft dabei, das Holz vor Feuchtigkeit zu schützen. Im Bild sind die Untersetzer links schon gebuttert, die sechs Stück rechts noch nicht.
Jeder Untersetzer erhält auf der Unterseite vier Filzfüßchen, um wackelfrei zu liegen und nichts zu zerkratzen. Abschließend werden die Infos zur Holzquelle und die individuelle Coaster-Nummer eingraviert.
